Vereinsgeschichte

Vereins-
geschichte

Aus der Geschichte des TuS Hilgert

Es ist überliefert, dass bereits in den Jahren 1848 / 49 die Jugend an turnerischen Übungen teilnahm. Damals kam es jedoch noch nicht zu einem festen Zusammenschluss. Es dauerte noch etwa 10 Jahre, bis der erste Turnverein um das Jahr 1860 gegründet werden konnte. Das Jahr 1864 kann als Höhepunkt in der Geschichte des Vereins bezeichnet werden.

Die Gründung des Turngaues Rhein-Mosel erfolgte in diesem Jahr. Er bestand aus 6 Vereinen, von denen einer der Turnverein Hilgert war. Die Turner Friedr. Jakob Schnug und Wilhelm Mennicken vertraten den Verein in der Gründungsversammlung. Außerdem bestand der Gau aus den Vereinen Koblenz, Neuwied, Bendorf, Neuendorf und Grenzhausen. Noch im selben Jahr musste der Turnbetrieb durch Kriegseinflüsse eingestellt werden. Auch die Kriegswirren der Jahre 1866 und 1870/71 machten jedes Turnen unmöglich. Erst in den 70er Jahren konnte der Verein neu gegründet werden. Aber auch dieser Verein bestand nicht sehr lange, denn es fehlte an einer zielbewussten Führung, an ausreichend Geldmitteln, an einem geeigneten Übungsraum und am richtigen Kontakt zu den rheinischen Vereinen.

Die Jugend von Hilgert hatte jedoch in der Zwischenzeit den Wert des Turnens erkannt und übte nun auch ohne existierenden Verein an selbstgebauten Geräten. Nicht zuletzt dieses rege Interesse der Jugend am Turnen veranlasste einige Männer, wieder einen Turnverein ins Leben zu rufen. Dieser Verein konnte 1993 auf sein l00-jähriges Bestehen zurückblicken. Als Gründungsdatum gilt der 18. Juli 1893. 

(Auszug aus der Festschrift von 1993: „100 Jahre Turn- und Sportverein Hilgert“)

Die alte Turnhalle: Nach vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden war es im Herbst 1902 soweit, in der neuen Halle konnte der Turnbetrieb aufgenommen werden. Bedenkt man, dass in der damaligen Zeit die wöchentliche Arbeitszeit bei 70 – 80 Stunden gelegen hat, wird hieran deutlich, wie groß der Vereinsgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl der 65 Vereinsmitglieder war. 

Die Turnhalle wurde dann ständig in Eigenleistung von den Mitglieder erweitert und ausgebaut, bis sie 1992 schließlich einer größeren Halle, der heutigen „Pfeifenbäckerhalle“, weichen musste.

Die Pfeifenbäckerhalle ist, wie die ehemalige Turnhalle, das Zentrum der sportlichen Aktivitäten des TuS Hilgert. Im Laufe des Jahres finden hier einige Feierlichkeiten und Veranstaltungen statt, sie ist somit wieder zum kulturellen Treffpunkt des Ortes geworden.

Es ist überliefert, dass bereits in den Jahren 1848 / 49 die Jugend an turnerischen Übungen teilnahm. Damals kam es jedoch noch nicht zu einem festen Zusammenschluss. Es dauerte noch etwa 10 Jahre, bis der erste Turnverein um das Jahr 1860 gegründet werden konnte. Das Jahr 1864 kann als Höhepunkt in der Geschichte des Vereins bezeichnet werden.

Die Gründung des Turngaues Rhein-Mosel erfolgte in diesem Jahr. Er bestand aus 6 Vereinen, von denen einer der Turnverein Hilgert war. Die Turner Friedr. Jakob Schnug und Wilhelm Mennicken vertraten den Verein in der Gründungsversammlung. Außerdem bestand der Gau aus den Vereinen Koblenz, Neuwied, Bendorf, Neuendorf und Grenzhausen. Noch im selben Jahr musste der Turnbetrieb durch Kriegseinflüsse eingestellt werden. Auch die Kriegswirren der Jahre 1866 und 1870/71 machten jedes Turnen unmöglich. Erst in den 70er Jahren konnte der Verein neu gegründet werden. Aber auch dieser Verein bestand nicht sehr lange, denn es fehlte an einer zielbewussten Führung, an ausreichend Geldmitteln, an einem geeigneten Übungsraum und am richtigen Kontakt zu den rheinischen Vereinen.

Die Jugend von Hilgert hatte jedoch in der Zwischenzeit den Wert des Turnens erkannt und übte nun auch ohne existierenden Verein an selbstgebauten Geräten. Nicht zuletzt dieses rege Interesse der Jugend am Turnen veranlasste einige Männer, wieder einen Turnverein ins Leben zu rufen. Dieser Verein konnte 1993 auf sein l00-jähriges Bestehen zurückblicken. Als Gründungsdatum gilt der 18. Juli 1893. 

(Auszug aus der Festschrift von 1993: „100 Jahre Turn- und Sportverein Hilgert“)

Impressionen

Die 1.Vorsitzenden des TuS Hilgert e.V. seit Vereinsgründung

Karl Albr. Mennicken
1893 bis 1894

Karl Katherey
1894 bis 1901

Peter Geilen
1901 bis 1902

Wilhelm K. J. Remy
1902 bis 1906

Ernst Kirchner
1906 bis 1929

Eduard Radermacher
1929 bis 1946

Josef Letschert
1946 bis 1952

Rudolf Günther
1952 bis 1972

Rolf Günther
1972 bis 1977

Willi Remy
1977 bis 1982

Günter Schwaderlapp
1982 bis 1987

Uwe Schmidt
1987 bis 1991

H.- W. Eisenmenger
1993 bis 2000

Rolf Günther
2000 bis Dez.2007

Günter Schwaderlapp
2008 bis 2010

Uwe Schmidt
2011 bis 2015

Daniel Günster
seit März 2015

Karl Albr. Mennicken, 1893 - 1894

Karl Katherey, 1894 - 1901

Peter Geilen, 1901- 1902

Wilhelm K. J. Remy 1902 - 1906

Ernst Kirchner, 1906 - 1929

Eduard Radermacher, 1929 - 1946

Josef Letschert, 1946 - 1952

Rudolf Günther, 1952 - 1972

Rolf Günther, 1972 - 1977

Willi Remy, 1977 - 1982

Günter Schwaderlapp, 1982 - 1987

Uwe Schmidt, 1987 - 1991

H.- W. Eisenmenger, 1993 - 2000

Rolf Günther, 2000 - 2007

Günter Schwaderlapp, 2008 - 2010

Uwe Schmidt, 2011 - 2015

Daniel Günster, seit März 2015

Die Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglieder des TuS Hilgert

Ehrenvorsitzende ernannt am:
Josef Letschert + 26.01.1952
Rudolf Günther + 20.02.1972
Ehrenmitglieder ernannt am:
Hellwig Günther + 1956
Willi Ernst Schmidt + 09.03.1974
Robert Herheuser + 27.03.1981
Eberhard Meudt + 26.03.1982
Kurt Böhmer + 02.03.1983
Alfred Radermacher + 02.03.1983
Wilhelm Albrecht Simonis + 31.03.1989
Erwin Günther + 27.03.1992
Ewald Simonis + 27.03.1992
Paul Abbel + 26.03.1993

 

Ehrenmitglieder ernannt am:
Adolf Nink + 27.03.1996
Walter Hardt + 12.03.1999
Eugen Radermacher + 31.03.2000
Otto Strödter + 19.03.2004
Günther Schwaderlapp + 15.12.2004
Walter Schnug + 31.03.2006
Willi Zöller + 25.03.2011
Kurt Berger 11.03.2016
Egon Schmidt 11.03.2016
Günter Klein + 11.03.2016
Hanni Klein 17.03.2018
Helmut Schmidt + 17.03.2018
Gerhard Klein + 17.03.2018

 

Aus der Geschichte der Tennisabteilung

Am 28. September 1987 fand die Gründungsversammlung der Tennisabteilung statt, mit dem Ziel, innerhalb der nächsten beiden Jahre zwei Tennisplätze zu errichten. Es waren damals 19 Personen anwesend, die sich mit ihrer Unterschrift dazu bereit erklärten, die anfallenden Arbeiten hinsichtlich des Aufbaus und Fortbestandes der neu gegründeten Abteilung zu übernehmen. Als erster Schritt wurde ein Vorstand gewählt, der damit beauftragt wurde, die Abteilung zu organisieren und ein gesundes und tragfähiges Finanzierungsmodell zu erarbeiten. Da die benötigten Geldmittel für dieses Bauvorhaben nicht in voller Höhe mit öffentlichen Mitteln abgedeckt werden konnten, mußten durch Abteilungsmitglieder ca. DM 20000,- selbst aufgebracht werden. Dies wurde durch einen sogenannten „Baustein“ von DM 540,- pro Person realisiert.

40 Personen leisteten diese einmalige Zahlung, die über 9 Jahre durch einen um die Hälfte reduzierten Jahresbeitrag wieder kompensiert wird. Der erste Spielbetrieb der neugegründeten Abteilung fand in der Winter-saison 1987/88 statt. In der Tennishalle in Höhr-Grenzhausen wurden für Samstagabend 2 Stunden angemietet, die sich 14 Personen teilen mußten.

Die Sommersaison 1988 wurde ebenfalls auf angemieteten Plätzen bei „Pro-Tennis“ in Ransbach- Baumbach gespielt. Trotz der schwierigen Umstände und der ständigen Improvisation konnte die Mitgliederzahl von Jahr zu Jahr gesteigert werden. Am 6. September 1990 war es dann soweit. Die neu errichtete 2-Platz-Tennisanlage wurde offiziell für den Spielbetrieb freigegeben. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um mit dem Verein die Feierstunde zu begehen. Die Einsegnung der neuen Sportanlage erfolgte durch Pfarrer Sacher.

Bis es jedoch soweit war, mussten im weiteren Verlauf des Jahres von den Abteilungsmitgliedern ca. 1000 Stunden Eigenleistung erbracht werden. Es wurden ca. DM 100000,- investiert, wovon DM 40000,- von der Abteilung übernommen wurden. Darüber hinaus werden auch alle Unterhaltungskosten der Anlage von der Abteilung getragen.

Die ersten Mannschaftsmeldungen erfolgten 1991 mit den Jungsenioren und den Jugendlichen. Ein Jahr später nahm dann zusätzlich eine Herrenmannschaft am Medenspielbetrieb des Tennisverbandes teil. Das Jahr 1993 war das bisher erfolgreichste Jahr in der noch jungen Abteilungsgeschichte. Alle 3 Mannschaften sind aufgestiegen !

Ein weiterer Meilenstein auf dem Wege zu einer funktionierenden Tennisabteilung war der Bau des Clubhauses. Trotz immer wieder auftretender Schwierigkeiten bei der Genehmigung des Bauantrages konnte das dringend benötigte Haus am 1. Mai 1994 im Rahmen des Saisoneröffnungsturniers seiner Bestimmung übergeben werden. Für die Realisierung dieses Projektes wurden bisher DM 35 000,- sowie eine Vielzahl von Arbeitsstunden durch freiwillige Helfer aufgebracht. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen bedanken, die uns bei der Realisierung unserer Baumaßnahmen unterstützt haben, insbesondere bei der Ortsgemeinde Hilgert und dem geschäftsführenden Vorstand des TuS Hilgert.

Entstehung der Fußball-Jugendarbeit

Den Gedanken, auch wieder Fußball im Jugendbereich anzubieten, hatte Marco Pietsch schon längere Zeit: „Ich wollte unbedingt auch in Hilgert wieder im Jugendbereich etwas aufbauen, zumal ich auch meinen Kindern das Fußballspielen in Hilgert ermöglichen wollte.“

Als sich Marco Pietsch und Karl-Heinz Spang dann zufällig trafen und kurz über die geplante Jugendabteilung redeten, setzten Sie sich bereits eine Woche später zusammen – und konkretisierten die einzelnen Aktivitäten, die den Jugendfußball wieder aufleben lassen sollten.
Es stand nun fest, dass sie am 15.6.2008 einen Familientag auf dem Sportplatz veranstalten werden. Nachdem sie überall Flyer verteilt hatten und kräftig Werbung gemacht hatten, freuten Sie sich, als der Familientag tatsächlich ein riesiger Erfolg wurde. Der Entschluss fiel: Zur neuen Saison 2008/2009 bot der TuS Hilgert wieder Jugendfußball im „Meisterschaftsbetrieb“ an.

Im ersten Jahr meldete die neue Abteilung vier Teams am Spielbetrieb an: Die Bambinis, die F-, D-, und B-Jugend. Seit dieser Zeit wurde die Jugendabteilung immer weiter ausgebaut, so dass immer mehr Kinder sich dem Jugendfußball anschließen sollten.
In den folgenden Jahren konnten weitere Mannschaften gestellt und zum Spielbetrieb angemeldet werden. In den letzten Jahren wurden so von den Bambinis bis hin zur C-Jugend feste Mannschaften aufgebaut. Die Anzahl der aktiven Mitglieder stieg von Jahr zu Jahr. Inzwischen besteht die Jugendfußballabteilung aus knapp 100 Mitgliedern, was für die Größe der Ortschaft doch sehr beachtlich ist. Natürlich spielt der Erfolg der Mannschaften eine Rolle, ist jedoch nicht das Hauptaugenmerk der Trainer und Betreuer der jeweiligen Jugend. Spaß und Freude am Spiel steht vielmehr im Vordergrund und basieren auf einem ganzheitlichen Mannschafts- und Vereinszugehörigkeitsgefühl. So organisieren alle Jugenden häufig eine große Anzahl gemeinsamer Freizeitaktivitäten, z.B. traditionelle Weihnachtsfeiern, Besuche von Bundesligaspielen usw. Weiterhin erwähnenswert ist der im Jahr 2011 durchgeführte Trainingstag an dem alle Mannschaft sowie interessierte Kinder aus der Umgebung einen ganzen Tag sportlich durch das Trainerteam gefordert wurden. Die Resonanz war sehr positiv.

Mit der Gründung der JSG Hilgert-Augst durch Dennis Schmidt konnte in der Saison 2013/14 eine viel versprechende B-Jugend unter Federführung des TuS Hilgerts gemeldet werden. In den kommenden Jahren sollte mit dem Stellen einer A-Jugend das gesamte Spektrum des Jugendfußballs in Hilgert abgebildet werden. Alle verantwortlichen Funktionsträger der Fußballabteilung arbeiteten akribisch auf dieses Ziel hin. Mit der Umgestaltung der Sportplatzanlage in Hilgert sollte künftig ein Jugendturnier in den Sommermonaten als fester Bestandteil der Spielplanung im Fußballverband Rheinland integriert werden.

2016 wurde die Idee durch den damaligen Jugendleiter Ralf Körber geboren, die Jugendfußballabteilung in eine große JSG zu führen. Ansprechpartner im ersten Schritt war Axel Zöller von der Spvgg. Ransbach Baumbach. Auch den Namen JSG Kannenbäckerland, konnte man sich früh genug sichern und so ging es von der F-Jugend bis B-Jugend ins erste Jahr JSG Kannenbäckerland. 2017 folgten Bambinis und A-Jugend in die JSG.

2018, zehn Jahre nach der neu gegründeten Abteilung Jugendfußball, setzten sich Rolf Berger (Jugendleiter SV Fortuna Nauort) und Ralf Körber (Jugendleiter TuS Hilgert) zusammen und loteten die Möglichkeiten einer großen JSG aus.

Nach mehreren Treffen durch Vertreter aller beteiligten Vereine entstand 2018 die neue JSG „Kannenbäckerland“ Hilgert/Ransbach-Baumbach/Nauort/Haiderbach. Die Federführung für die einzelnen Mannschaften wurde von D-Jugend bis A-Jugend entsprechend aufgeteilt. Nicht zuletzt dieser Zusammenführung unsere Nachbarvereine und dem TUS Hilgert ist es bis zum heutigen Zeitpunkt zu verdanken, dass alle Mannschaften im Jahr 2019/2020 in ihren entsprechenden Spielklassen vertreten sind (z.B. Leistungsklassen, Bezirksligen).

 Sportplatzsanierung 2012-2013 „Unser Sportplatz soll Grün werden“

September 2012 - Vorbereitungen

Werner Kolbe und Detlef Sauer suchen das Leerrohr für die Kabelverlegung unter der Sportplatzstraße.

27. September 2012 - Endlich, die Sportplatzsanierung hat begonnen!

Fast zwei Jahre war der Turn- und Sportverein Hilgert in der Planung, den vorhandenen Sportplatz zu sanieren. Nun konnten wir mit den ersten Bauarbeiten beginnen.

Noch in 2012 sollten alle vorbereitenden Maßnahmen durchgeführt werden, damit wir unserem Ziel „Unser Platz soll Grün werden“ einen ‚wesentlichen Schritt näher kommen sollten.

27. September - Gräben für die neue Stromversorgung

In mühsamer Wochenendarbeit wurden Gräben für eine neue Stromversorgung gezogen, Grundvoraussetzung für eine optimale Pflege des Platzes mit einer entsprechenden Beregnungsanlage.

Uwe Schmidt (1. Vorsitzender), Detlef Sauer (Bauleitung) und Wolfgang Hauke (1. Beigeordneter der Ortsgemeinde Hilgert) überzeugten sich von der ordnungsgemäßen Ausführung der Arbeiten.

10. 0ktober 2012 - Viele fleißige Hände beim Turn- und Sportverein Hilgert

Es war schon beeindruckend, wie viele Mitglieder aus der Fußballabteilung geholfen haben, die Kabel für die neue Stromversorgung auf unserem Sportplatz einzusanden.
Detlef Sauer, unser Bauleiter und Jugendtrainer hatte gerufen und Mitglieder der Jugendbetreuer, der Seniorenmannschaft und auch Spieler aus der C-Jugend waren gekommen, um den nächsten Bauabschnitt zu vollenden.

Wenn so viel Engagement vorhanden ist, dann geht die Arbeit auch schnell von der Hand. So konnte man schon nach etwa 3 Stunden das Arbeitsende vermelden.

10. 0ktober 2012 - Viele fleißige Hände beim Turn- und Sportverein Hilgert

Die Gräben wurden anschließend wieder von einer Fachfirma verfüllt, sodass der Wanderweg wieder freigegeben werden konnte.

Mit Anschluss an die öffentliche Stromversorgung war das Sportplatzgelände endlich ausreichend mit Stromleitungen versorgt, damit die nächsten Arbeiten termingerecht erfolgen können sollten.

Oktober 2012 - Stromversorgung fast fertig

Es ging zügig weiter. Zwischenzeitlich wurden die Stromversorgung am öffentlichen Stromnetz – sowie in der Hütte die Stromkabel im neuen Verteilerkasten angeschlossen.

Der neue Stromzähler wurde gesetzt, anschließend die Stromversorgung von der Pfeifenbäckerhalle abgeklemmt und auf die neue Versorgung aus der Sportplatzstraße umgestellt. Seit diesem Zeitpunkt besitzt die Freizeithütte eine ausreichende Stromversorgung und alle Flutlicher können einzeln angesteuert werden. Zusätzlich wurden Kabel für die Beregnungsanlage und für den geplanten Mähroboter verlegt.

Oktober 2012 - Neue Beregnungsanlage

Eine Fachfirma hat die Beregnungsanlage mit 12 Regnern in den Sportplatz eingebaut und ans Wassernetz angeschlossen. Die Druckrohre und die Steuerungsleitung wurden fachgerecht mit einem Spezialpflug in den Platz gelegt.

Anschließend installierte das Unternehmen noch die Steuerungsanlage, womit jeder einzelne Regner in Zukunft separat betrieben werden kann. Alle Regner wurden geprüft und je nach Platzierung auf der Sportanlage die Wasser-Wurfrichtung eingestellt.

Oktober 2012 - Neue Beregnungsanlage

Aufgrund der Jahreszeit wurde anschließend das Wasser aus der Beregnungsanlage mit Hochdruck heraus geblasen und wieder eine Systemtrennung durchgeführt, damit die Anlage durch dauerhaften Bodenfrost nicht beschädigt werden kann. Die Beregnungsanlage war nun winterfest und konnte im kommenden Frühjahr entsprechend der Witterung in Betrieb gehen. Damit war auch für das kommende Jahr das Problem der Staubentwicklung behoben.

20 Oktober 2012 - Vorbereitende Maßnahmen für unsere Zaunanlage

Als dritte Maßnahme im Jahr 2012 wurde der Platz eingezäut, um die Anlage zu schützen. Im Oktober began man mit dem Bau der Zaunanlage. Hierfür war es erforderlich, einige Bäume zu entfernen, die einerseits zu viel Laub auf unseren Sportplatz geworfen haben, andererseits auch dem neuen Zaun im Wege standen. Die Forstbehörde hat fachgerecht die im Wege stehenden Bäume „geerntet“.

27.Oktober 2012 - Großprojekt Zaunanlage - TuSler trotzen dem Wetter

Die Zaunanlage war das nächste Großprojekt auf der Sportanlage in Hilgert. Hierzu waren verschiedene Einzelmaßnahmen erforderlich. Auf der Südseite konnte am 27. Oktober der erste Teil des Zauns aufgestellt werden.

Hierzu waren wieder viele fleißige Hände auf unserem Sportplatz zusammen gekommen. Es machte richtig Spaß, zu sehen, wie sich das Projekt entwickelte. Sogar die Mütter der Fußballkids packten mit an.

27.Oktober 2012 - Großprojekt Zaunanlage - TuSler trotzen dem Wetter

Am 02. November war den TuSlern der Wettergott allerdings nicht gewogen. Man hatte sich vorgenommen, den nördlichen Bereich von allem Astwerk zu säubern und hatte dafür einen großen Häcksler angemietet. So wurde dann getreu nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“ gezeigt, dass auch bei Regenwetter etwas erreicht werden kann. Fast der gesamte Bereich wurde gesäubert, sodass hier in den kommenden Tagen ein Tiefbauunternehmen das Planum erstellen konnte, was die Grundvoraussetzung für das Aufstellen des Zauns in diesem Bereich war.

März 2013 - Tribünenweg begradigt und planiert

Nachdem der obere Tribünenweg begradigt und planiert wurde musste er mit einem begehbaren Belag versehen und verdichtet werden. Zahlreiche LKW-Ladungen Split werden auf dem Weg verteilt.

März 2013 - Weitsprunganlage wird entfernt

Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch die Weitsprunganlage entfernt, die neuen Gesetzgebungen nicht mehr stand hielt. Im Zuge der Baumaßnahmen für den Sportplatz und die Leichtathletikanlage sollte dann eine neue Sprunggrube an gleicher Stelle eingebaut werden.

April 2013 - Auf los geht’s los!

Endlich hatte der Wettergott ein Einsehen und die Fertigstellung des Sportplatzes in Hilgert konnte beginnen. Zuallererst wurde von der beauftragten Fachfirma die Oberdecke des Platzes in einer Tiefe von ca. 2 cm abgefräst. Dies war leider notwendig, da die obere Schicht durch die Erosion der vergangenen Jahre zu fein geworden ist und daher dieses Material nicht mehr genutzt werden konnte. Diese Arbeiten wurden mit Spezialmaschinen durchgeführt. Ein letztes Mal bat man die Anwohner um Verzeihung für die enorme Staubentwicklung. Das sollte bald der Vergangenheit angehören.

April 2013 - Sprunggrube wird erneuert

Gleichzeitig wurde begonnen die neue Weitsprunggrube einzubauen.

April 2013 - Laufbahnen werden erneuert

Die nächste Maßnahme auf der Leichtathletik-Anlage war die Herrichtung der Laufbahnen. Der Sportplatz wurde anschließend mit Randsteinen eingefasst. Dadurch ist eine optimale Abgrenzung des Platzes zu den Außenanlagen gewährleistet, außerdem konnte dort auch die Steuerungsleitung des Mähroboters angebracht werden.

Mai 2013 - auf der Baustelle ging es zügig weiter

Es machte richtig Spaß, zu sehen, dass die Arbeiten auf unserem Sportplatz zügig voran gehen. In Eigenleistung konnte am vergangenen Samstag die Zaunanlage hinter der Freizeithütte fertig gestellt werden. Lediglich auf der Vorderseite des Platzes muss nun noch die Lücke geschlossen werden.

Juni 2013 - Endlich ist soweit! Sportplatz wird fertiggestellt

Die beauftragte Fachfirma konnte den Sportplatz endlich fertigstellen. Somit war ein weiterer Baustein, die größte Maßnahme im Mosaik der Sportplatzsanierung, abgeschlossen. Aufgrund schlechten Wetters musste zuvor mehrmals unterbrochen werden, da die letzten Arbeitsschritte nur bei absoluter Trockenheit erfolgen durften. So konnten schlussendlich die Teilhybridfläche, bestehend aus 2.000 m² Kunststoffbahnen mit Kunststofffasern, verlegt werden. Anschließend wurde der gesamte Platz bis zu den Randsteinen mit Rasentragschicht aufgefüllt.

Juni 2013 - Säen mit Spezial-Grassamen

Die letzte Maßnahme, nach exakter Nivellierung der Oberfläche, war dann das Säen mit Spezial-Grassamen, der speziell für stark beanspruchte Sportflächen entwickelt wurde. Nun hofften alle, dass die Vegetation in ca. 3 Monaten einen bespielbaren Rasenplatz bescherte. Um das Wachstum zu fördern wurde die Fläche dreimal täglich beregnet.

Juli 2013 - Es gibt noch vieles zu tun!

Mit der Fertigstellung des eigentlichen Sportplatzes waren die Schöpfer aber noch lange nicht an dem Punkt angelangt, wo sie sich zurücklehnen konnten. Denn jetzt galt es, die nächsten 3 Monate zu nutzen und die gesamte Anlage funktionstüchtig und ein wenig schöner zu machen.

Für den bestellten Rasen-MähRoboter musste eine befestigte Fläche am Rand mit Verbundsteinpflaster hergerichtet werden. 

Juli 2013 - Verschönerungsmaßnahmen

Aber auch Verschönerungsmaßnahmen wurden angegangen. Die Außenverkleidung der Toilettenanlage, bestehend aus Holzbrettern war in die Jahre gekommen und musst erneuert werden. Nach einer Besichtigung wurde kurzerhand entschieden, die Bretter nicht mehr zu erneuern und stattdessen die Anlage zu verputzten. 

August 2013 - TuS–Sportanlage wieder attraktiv

Die Toilettenanlage wurde zwischenzeitlich fertig gestellt. Ralf hate die unansehnlichen, mit Brettern verkleideten Wände, nun mit einem neuen Verputz versehen, diesen gestrichen und den Sockel in der Farbe Grau abgesetzt. Detlef und Helfer hatten um die Toilettenanlage ein neues Verbundsteinpflaster gelegt und die Dachrinne mit den Abflussrohren erneuert. Zum Abschluss wurde nun das TuS-Logo und der Vereinsname angebracht. 

September 2013 - Sponsorentafel angebracht

Anlässlich der offiziellen Eröffnung des Hilgerter Sportplatzes wurde zum Dank an alle Sponsoren eine Ehrentafel an der Freizeithütte angebracht. Alle privaten Sponsoren, alle Unternehmen und auch die kommunalen Träger sind auf dieser Tafel aufgeführt.
Ohne das großzügige Engagement aller Beteiligten wäre das Projekt „Unser Sportplatz soll Grün werden“ nie realisiert worden.

September 2013 - Fast geschafft ...

Vieles musste im Anschluss noch verbessert werden. Ein Defekt der alten Flutlichtanlage konnte z.B. nur mit Hilfe der Feuerwehr behoben werden. Es bot sich nun die Gelegenheit unseren Sportplatz einmal „von ganz oben“ zu fotografieren.

Die Leiter wurde mit dem Fotografen in luftige Höhe auf 30 hoch steil ausgefahren. Es war schwierig bei der hin- und herschwankenden Leiter, freistehend und weit nach vorn gebeugt, wackelfreie Bilder zu machen.

Herzlichen Dank!

Der TuS Hilgert e.V. bedankt sich recht herzlich bei der Ortsgemeinde Hilgert, die durch einen Zuschuss und die Überlassung des Grundstückes in Form eines  Erbbaupachtvertrages den Weg für die Sanierung geebnet hatte. Neben Eigenmitteln des Vereins floss ein Zuschuss des Landessportbundes Rheinland-Pfalz hinzu. Auf diesen drei Finanzierungssäulen konnten die Baumaßnahmen durchgeführt werden.

Die von privaten Spendern zur Verfügung gestellten Mittel wurden zweckgebunden für die Umgestaltung des Platzes in eine Grünfläche verwendet, exakt nach dem Motto: „Unser Platz soll grün werden“.