Mittlerweile ist es bei den Turnerinnen gute Sitte, das Trainingsjahr mit einem gemeinsamen Sportevent zu beenden. Und jedes Mal versuchen die Trainerinnen etwas Neues zu finden, was irgendwie mit Turnen in Verbindung gebracht werden kann, keine weite Anfahrt hat und allen Mädchen Spaß machen soll.

So fiel in diesem Jahr die Entscheidung auf SUP (Stand up Paddling). Die Vorfreude war riesig und bis zum Schluss wurde gebibbert, ob das Wetter hält und auch die Corona-Situation eine Durchführung erlaubt. Und es hat geklappt. Am einzigen sonnigen Samstag Ende August ging es Richtung Koblenz-Metternich zum Statt Strand an die Mosel.
Vor Ort wurden wir von Christoph begrüßt. Um das Eis zu brechen, turnte er selbst einen Handstand, mit dem er gerade die Älteren doch beeindrucken konnte. Nach einer kurzen theoretischen Einführung an Land ging es bereits mit den Boards auf die Mosel.

Hier konnte Jutta noch schnell ein paar Fotos schießen, bevor Christoph mit der gesamten Gruppe moselabwärts den Blicken entschwand. Dann hieß es für Ruth und Jutta warten. Ein ganz neues Gefühl. Nach fast einer Stunde wurden sie wieder gesichtet. Nun nicht mehr auf den Knien sondern stehend und alle komplett nass aber mit strahlenden Gesichtern. Bevor es wieder ans Land ging, zeigten die Mädchen verschiedene Turnelemente und wie wohl sie sich auf den Boards nun fühlen. Gern wären sie noch länger auf der Mosel geblieben.

Beim Abschluss in der Waldgaststätte „Im Flürchen“ erzählten dann die Turnerinnen, was sie alles auf der Mosel gemacht haben. Da gab es dann Verfolgungsfahrten, vom Board schubsen, rückwärtsfahren oder auch über alle Boards laufen.

Fazit: Ein gelungener Nachmittag, der gern wiederholt werden kann. Dann gehen die Trainerinnen vielleicht auch aufs Board.

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